Ein neues Logo für eine gewachsene Gemeinde

Nachricht 28. Juni 2026

Apostel, Markus, Kirche: drei Begriffe werden eins

Seit der Fusion im Jahr 2017 ist aus der Apostelgemeinde und der Markusgemeinde eine gemeinsame Kirchengemeinde geworden. Was organisatorisch längst zusammengehört, erhält nun auch visuell ein starkes, klares und wiedererkennbares Zeichen: Das neue Logo der Apostel-und-Markus-Kirche verbindet die Namen der beiden ehemals eigenständigen Gemeinden zu einer grafischen Einheit.

Das Logo arbeitet bewusst mit einer reduzierten, kraftvollen Formensprache. Schwarze, groß gesetzte Versalien stehen auf weißem Grund, eingefasst von einem klaren Rahmen. Diese Gestaltung verzichtet auf dekorative Elemente und setzt stattdessen auf Präsenz, Lesbarkeit und Haltung. Die Typografie wirkt fast architektonisch. Sie erinnert an Fassaden, Portale und öffentliche Räume – also an Orte, an denen Kirche sichtbar wird.

Gerade diese formale Strenge macht das Zeichen stark: Es ist nicht verspielt, sondern eindeutig. Nicht nostalgisch, sondern gegenwärtig. Nicht zufällig zusammengesetzt, sondern bewusst gebaut.

Die besondere Qualität des neuen Logos liegt in seiner typografischen Verbindung. In der Variante „APOSTEL MARKUS KIRCHE“ stehen die drei Begriffe gleichwertig untereinander. Dadurch entsteht ein visuelles Bekenntnis: Die Geschichte der Apostelgemeinde und die Geschichte der Markusgemeinde bleiben sichtbar – aber sie werden nicht getrennt erzählt. Sie erscheinen in einem gemeinsamen Zeichenraum.

Die frühere Eigenständigkeit der beiden Gemeinden wird nicht ausgelöscht, sondern grafisch aufgenommen. „Apostel“ und „Markus“ behalten ihr Gewicht. Beide Namen stehen groß und selbstbewusst darunter folgt „Kirche“ – als gemeinsamer Raum, als verbindende Ebene, als Gegenwart der fusionierten Gemeinde.

Das Logo erzählt damit nicht nur, wie die Gemeinde heißt. Es erzählt, wie sie geworden ist.

Die Kulturkirche als eigenständiger Akzent

Besonders interessant ist die zweite Logovariante: „MARKUS KULTUR KIRCHE“. Sie hebt gezielt die kulturelle Bedeutung der Markuskirche hervor. Während das gemeinsame Gemeindelogo die Verbindung von Apostel und Markus betont, fokussiert diese Variante den kulturellen Auftrag und die öffentliche Strahlkraft des Kirchenraums.

Dass die Markuskirche Ende 2025 wieder als signifikante Kulturkirche ausgezeichnet wurde, findet in diesem zweiten Logo eine überzeugende visuelle Entsprechung. Die Worte „Markus“, „Kultur“ und „Kirche“ stehen nicht additiv nebeneinander, sondern werden typografisch zu einem Begriffsfeld verbunden. Die Gestaltung macht deutlich: Kultur ist hier kein Zusatzprogramm, sondern Teil unseres kirchlichen Profils.

Die Markuskirche erscheint damit als Ort, an dem sich geistliches Leben, künstlerische Praxis, städtische Öffentlichkeit und kulturelle Begegnung berühren. Das Logo bringt diese Rolle auf den Punkt: klar, plakativ, selbstbewusst.

Reduktion als Stärke

Designtechnisch überzeugte den Kirchenvorstand das neue Erscheinungsbild gerade durch seine Beschränkung. Schwarz und Weiß, klare Buchstaben, starke Flächen, keine überflüssigen Symbole. Diese Reduktion macht das Logo vielseitig einsetzbar: auf Plakaten, Programmen, Bannern, Webseiten, Gemeindebriefen oder digitalen Kacheln. Es funktioniert klein wie groß, gedruckt wie digital. Beide Logovarianten lassen sich farblich anpassen, verlieren dadurch aber nicht ihren Wiedererkennbarkeitswert.