Wenn die Lichter der Stadt Zuhause Sind

Nachricht Markuskirche, 18. September 2026

Ein Abend über Wohnungslosigkeit und Schutzräume – im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen

Manche Menschen haben kein Zuhause, in das die Lichter der Stadt hineinscheinen – für sie ist die Straße das Zuhause, ein Kirchenportal der Schutzraum für die Nacht. Diesem Thema widmet die Markuskirche einen ganzen Abend im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen.

Wie fühlt es sich an, kein eigenes Zuhause zu haben? Was macht einen Ort zu einem Schutzraum? Gemeinsam mit Menschen mit Erfahrungen von Wohnungslosigkeit und Studierenden der Sozialen Arbeit beschäftigen wir uns mit Schutz, Zugehörigkeit und unterschiedliche Lebensrealitäten. Leitung: Malte Pfeiffer (Hochschule Hannover), Christine Schröder (Markuskirche).

  • 19 Uhr: Offenes Singen mit dem Wohnungslosenchor unter Leitung: von Willi Schönamsgruber und Rudolf Neumann.
  • 19.30: Workshop
    Beginn mit einem gemeinsamen Essen an einer langen Tafel mit Impulsen und Austausch zum Thema Wohnungslosigkeit.

Im Anschluss wird gemeinsam gestaltet. Eine Gruppe formt eine Schutzraum-Skulptur aus verschiedenen Alltagsobjekten. Ein sichtbares, begehbares Bild dessen, was Schutz und Obdach bedeuten können.
Die zweite Gruppe gestaltet eine Audioinstallation in einer offenen Gesprächsrunde, unterstützt durch ein Reflexionsspiel.

  • 22.00 Uhr: Der Abend öffnet sich für alle Besucher*innen der Langen Nacht der Kirchen. Präsentation der Ergebnisse, Skulptur, Audioinstallation und Austausch.

Es ist ein Abend, an dem Kunst, Begegnung und Nachdenken zusammenkommen.

Für den workshop (19.30 - 22 Uhr) bitten wir um Anmeldung unter KG.Apostel-Markus.Hannover@evlka.de

Pastorin Christine Schröder