Gottesdienst zu Israel in Egypt

mit Landessuperintendentin Dr. Petra Bahr, Liturgie Pastor Bertram Sauppe, MarkusChor unter Leitung von Kantor Martin Dietterle. Anschl. "Das Buch der Flucht" mit Dr. Johann Hinrich Claussen (Kulturbeauftragter der EKD, Lesung und Kommentar)

Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr und EKD-Kulturbeauftragter Dr. Johann Hinrich Claussen zu Gast in der Markuskirche Hannover

Im Gottesdienst zum Reformationstag am 31.10. um 10:30 Uhr führt der „MarkusChor Hannover“ unter der Leitung von Kantor Martin Dietterle Teile aus dem Oratorium „Israel in Egypt“ von Georg Friedrich Händel (1685- 1759) in der Markuskirche (Oskar-Winter-Straße 7) auf. Die Predigt hält Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr.

„Das Oratorium zeigt das Schicksal Israels zwischen Flucht und Befreiung auf eindrückliche Weise. Wer sich auf dieses Drama von Händel einlässt, dem kommt unwillkürlich die heutige Situation jüdischen Lebens in den Sinn. Aber auch die Sehnsucht nach Freiheit, die in der Bindung an Gott liegt, wird hörbar.“, sagt die hannoversche Regionalbischöfin.

Im Anschluss an den Gottesdienst hält Dr. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), um 12 Uhr eine Lesung aus seinem Buch „Das Buch der Flucht“. In prägnanten Nacherzählungen stellt Claussen zentrale biblische Geschichten zu Verlust von Heimat, Flucht und Exil zusammen. Mit knappen Erläuterungen zeigt der Autor, welche realen historischen Erfahrungen den Texten zugrunde liegen.

Anlässlich seines 50. Jubiläums führt der „MarkusChor Hannover“ am 3. November um 18 Uhr das gesamte Händel-Oratorium in der Markuskirche auf. „Der Hauptprotagonist ist eindeutig der Chor, denn obwohl das Oratorium sechs Solisten fordert, nehmen die Chorstücke fast dreiviertel der Zeit ein. Eine tolle Herausforderung zum Jubiläum unseres Chores.“, freut sich Kantor Martin Dietterle auf die Aufführung. Als Orchester spielt das junge Barockorchester „la festa musicale“.

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