Lienhard von Monkiewitsch

Maß und Empfindung

Lienhard von Monkiewitsch (geb. 1941, Studium der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig, 1980-2006 ebenda Professur für Malerei) widmet sich in der Kapelle der Markuskirche ähnlichen Fragestellungen wie Elke Maier zeitgleich im Kirchenschiff der Markuskirche, aber mit malerischen Mitteln. Seine geometrischen Formen, die sich unter anderem auf die berühmten Fibonacci-Zahlen beziehen, erzeugen durch monochrome Schwärze immer wieder neue räumliche Sehweisen. Eine geradezu meditative Empfindung kann sich im Betrachten der schwarz dominierten Farbräume einstellen. In jedem Fall regt die künstlerische Transposition von Farben und Formen dazu an, die eigene Wahrnehmungsfähigkeit für Maß und Empfindung zu schärfen.

Der sakrale Raum ist als ein symbolisch aufgeladener Ort für die Arbeit mit Raumlinien, Farbe und Tageslicht besonders interessant. Das Licht in seiner Wandelbarkeit, das Erleben von Höhe, Tiefe und Weite und nicht zuletzt das Moment einer sinnlich erfahrbaren Entgrenzung – Transzendenz – sind Themen, die Elke Maier und Lienhard von Monkiewitsch auf jeweils eigene Weise künstlerisch ins Bewusstsein des Betrachters rücken.

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